die 5Rhythmen im Einzelnen

 

• Flowing ist der erste Rhythmus, wo wir uns mit unserem Körper und seinen Instinkten vertraut machen, uns über unsere Sinne und Sinneseindrücke wahrnehmen, unser Gewicht spüren, wo wir uns in weichen, fließenden Bewegungen sozusagen in uns hineinsetzen.

 

• Im Staccato richten wir unsere Energie nach Außen - klar und fokussiert. Es geht darum, sich zu öffnen und gesehen zu werden, aber auch um Grenzen zu setzen. Der Herzschlag ist der Beat und die Energie, die uns führt.

 

• Im Chaos schütteln wir alles, was nicht zu uns gehört, von uns, wie ein Baum, der im Herbst seine Blätter abwirft. Indem wir die Kontrolle durch den Kopf gehen lassen, schaffen wir Frei-Raum für Neues.

 

• Im Lyrical können wir dann in eine leichte, spielerische Trance fallen, in unangestrengte Rollen wechseln, in pures Sein.

 

• Stillness ist der Ort, wo wir uns durch die Bewegung tief in uns versenken und trotzdem mit allem verbunden bleiben.

 

Die Rhythmen zusammen ähneln als Bild dem energetischen Verlauf einer Welle, die heranrollt, ansteigt, bricht, sanft ausrollt und schließlich zur Ruhe kommt und werden daher eine Wave genannt.

 

Jeder Rhythmus hat seine eigene Sprache und kann uns ein Lehrer sein. Manch einer liegt uns mehr, ein anderer weniger. Meist finden wir die spannendsten Dinge dort, wo wir nicht so heimisch sind.

 

„Ich lobe den Tanz, denn er befreit den Menschen von der Schwere der Dinge, bindet den Vereinzelten zu Gemeinschaft.

Ich lobe den Tanz, der alles fordert und fördert, Gesundheit und klaren Geist und eine beschwingte Seele.

 

O Mensch lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen.“

 

Augustinus